Natürliche Beruhigungsmittel für Pferde: Was wirklich hilft

Pferde sind faszinierende Wesen, die in ihrer Sensibilität und Wahrnehmung eine wichtige Rolle in der Beziehung zu ihren Reitern spielen. Diese Sensibilität kann jedoch auch eine Herausforderung darstellen, besonders wenn es um das Thema Beruhigungsmittel geht. Viele Reiter stehen vor der Aufgabe, ihren Pferden in stressigen Situationen zur Seite zu stehen. Ob beim Transport, beim Beschlagen der Hufe oder einfach nur beim täglichen Reiten – das Wohlbefinden des Pferdes ist entscheidend.

Pferde und ihre Sensibilität
Pferde sind von Natur aus Fluchttiere, was bedeutet, dass sie in der freien Wildbahn jederzeit auf mögliche Gefahren reagieren müssen. Diese natürliche Instinktivreaktion macht Pferde besonders sensibel für Veränderungen in ihrer Umgebung oder den emotionalen Zustand ihres Reiters. Sie spüren Disharmonien, energetische Störungen und Unausgeglichenheit, und reagieren darauf oft mit Stress oder Nervosität.
Diese Sensibilität kann für Reiter sowohl Segen als auch Fluch sein. Während ein gut harmonierendes Pferd-Reiter-Team eine unbeschreiblich tiefe Verbindung erleben kann, kann ein unausgeglichener Reiter das Pferd schnell aus dem Gleichgewicht bringen und so das Reiterlebnis negativ beeinflussen. In extremen Fällen kann dies sogar zur Gefahr für den Reiter werden, etwa durch Abwurf oder unkontrolliertes Verhalten des Pferdes.
Die Herausforderung der Beruhigung

Die richtige Beruhigung für Pferde zu finden, ist eine Herausforderung, der sich viele Reiter stellen. Pflanzliche Zusatzfuttermittel sind eine zunehmend beliebte Option, da sie im Vergleich zu chemischen Beruhigungsmitteln eine natürliche Alternative darstellen. Doch obwohl sie versprechen, Stress und Nervosität zu reduzieren, garantieren sie keine sofortige oder immer wirksame Lösung. Die Reaktionen können von Pferd zu Pferd variieren, sodass sie manchmal den gewünschten Effekt nicht erreichen.
Meditation und ihre Grenzen
Meditation und Entspannungstechniken für Reiter könnten eine Möglichkeit darstellen, die eigene Ausgeglichenheit zu verbessern und so indirekt das Pferd zu beruhigen. In der Praxis erweist sich dies jedoch oft als schwer umsetzbar. Viele Reiter haben nicht die Zeit oder Muße, vor jedem Ritt oder Wettbewerb meditative Übungen zu praktizieren. Hinzu kommt die Herausforderung, dass nicht jeder Reiter gleichermaßen empfänglich für Meditation ist, was die Wirksamkeit dieser Methoden beeinträchtigen kann.
Vital Energy und der Botec als Lösung
In der Suche nach effektiven Methoden, Pferde natürlich zu beruhigen, steht der Botec Vital Energy im Mittelpunkt. Dieses Produkt, das zum Harmonisierungsbereich natürlicher Hilfsmittel gehört, arbeitet durch den Ausgleich der energetischen Felder im Körper des Reiters. Wenn der Reiter diese Harmonisierungsprodukte wie den Botec mit sich trägt, wird unterstellt, dass sich eine ausgleichende Wirkung entfaltet, die auch auf das Pferd übergeht.
Das führt dazu, dass das Pferd seine Nervosität oder Störigkeit verliert und dadurch eine harmonischere Beziehung zwischen Reiter und Pferd entsteht. Besonders in stressigen Situationen, wo konventionelle Beruhigungsmethoden versagen, kann der Botec eine sanfte und natürliche Option darstellen. Sollte das Pferd ohne Reiter unruhig sein, könnte das Anbringen des Botec am Pferd, etwa an der Satteltasche, ebenfalls Wirkung zeigen, wie viele Anwender berichten.
Alternative natürliche Methoden zu natürliche Beruhigungsmittel für Pferde

Neben dem Botec gibt es noch weitere Produkte und Methoden, die auf natürliche Weise die Ausgeglichenheit und Ruhe im Pferd fördern sollen. Diese umfassen ätherische Öle, die in der Aromatherapie zum Einsatz kommen, oder spezielle Kräutermischungen, die darauf abzielen, das Pferd auf sanfte Weise zu beruhigen. Auch homöopathische Mittel finden in diesem Kontext häufiger Verwendung.
Wichtiger als das jeweilige Mittel ist jedoch, dass Reiter und Pferd zusammen einen ausbalancierten Zustand erreichen, der nicht nur kurzfristige Beruhigung, sondern langfristige Harmonie und Vertrauen ermöglicht. Eine bewusste Pflege der Mensch-Tier-Beziehung, der Umgang mit Geduld und Verständnis sowie das Streben nach gegenseitiger emotionaler Unterstützung sind hierbei von größter Bedeutung.
Fazit

Das Thema Beruhigungsmittel für Pferde ist vielfältig und bietet Raum für zahlreiche Lösungsansätze. Während chemische Präparate schnellere Resultate versprechen, setzen viele Reiter auf natürliche Methoden, um eine nachhaltige und schonendere Beruhigung ihrer Pferde zu erreichen. Ob über pflanzliche Mittel, meditative Harmonieprodukte wie den Botec oder alternative Verfahren – die Wahl der richtigen Methode erfordert ein tiefes Verständnis für das individuelle Bedürfnis des Pferdes und die Fähigkeit des Reiters, ebenfalls an seiner eigenen Ausgeglichenheit zu arbeiten.
Letztendlich liegt der Schlüssel zum Erfolg in der einzigartigen Beziehung und Kommunikation zwischen Pferd und Reiter, die beide auf einer gemeinsamen Reise zur inneren Ruhe führt.
Da unsere Technologie weltweit einzigartig ist und immer funktioniert, vergeben wir für Händler in Sachen Pferdezubehör, Exklusiv Lizenz für diverse Länder oder die gesamte EU.
Ein Bericht eines Reiters zu natürliche Beruhigungsmittel für Pferde:
BOTEC von Vital Energy
Anwendung bei Pferden
(Oktober 2018 – März 2019)
Pferd: Flylight (Wallach, 9 Jahre alt, 1,67m Stockmaß, ehem. Turnierspringpferd)
Reiter: Stephan
Ort: Kreuttal
Nach einem weiteren Sturz am 23. September 2018 in der Reithalle war klar ersichtlich, dass eine Veränderung erforderlich war, um das steigende Verletzungsrisiko für den Reiter durch das gefährdende Verhalten des Pferdes einzudämmen.
Wenn man kurz davor steht, sich eine schöne Freizeitgestaltung vom Verhalten seines Tieres verleiden zu lassen, beginnt man, nach den Ursachen zu forschen. Sofern diese nicht durch einen Tierarzt oder durch ein bestimmtes Trainingsprogramm zu beheben sind, gilt es, effiziente Alternativen zu finden.
Der Apfelschimmel wurde Mitte Mai 2018 vom aktuellen Besitzer erworben und in einem Reitstall im Kreuttal eingestellt. Nach anfänglich guten Erfahrungen mit dem neuen Pferd stellten alle Beteiligten fest, dass es (vermutlich bedingt durch eine Mischung aus Schreckhaftigkeit und Gegenwehr gegen jeweiligen den Reiter) zu Zwischenfällen und Stürzen kam.
Durchgehen, Buckeln und Steigen traten in immer kürzeren Intervallen auf. Ich selbst stürzte alleine im Herbst viermal. Die Angelegenheit wurde immer unberechenbarer, sodass sich die zweite Mitreiterin im Oktober entschieden hat, dieses Pferd künftig nicht mehr zu reiten.
Nachdem ich die kleine BOTEC-Plakette im Oktober erhalten hatte und diese beim Reiten zum Einsatz brachte (zunächst in der Jackentasche, dann direkt am Sattelzeug), traten von Woche zu Woche deutliche Verbesserungen auf.
Das Pferd wurde in den folgenden Wochen ruhiger und ausgeglichener. Er war weniger verspannt im Rückenbereich, dadurch freier im Gang und zugänglicher in der Annahme der Hilfen.
Das Kopfschlagen bei Aufnahme der Zügel ist seither gänzlich verschwunden und nie wieder aufgetreten.
Die Schreckhaftigkeit nahm ab und auch beim Putzen in der Box oder in der Stallgasse war der
Wallach sehr umgänglich. Es war jedoch nicht mehr die teilnahmslose Art, die er im Sommer an den Tag gelegt hatte, sondern sein Verhalten wandelte sich zu einer aufmerksameren Form der Ruhe. Er drängelte nicht mehr in der Box, drückte mich nicht mehr unabsichtlich an die Wand oder verlor das Gleichgewicht aus Unaufmerksamkeit beim Anheben eines seiner Beine.
Ich nahm zuerst an, dass die Veränderungen auf die sinkenden Außentemperaturen zurückzuführen sein könnten. Doch die eigenen Erfahrungen der vergangenen Jahre sowie die Beobachtung der anderen Pferde im Stall hatten das nicht bestätigen können.
Eine weitere Verbesserung durch das Aufstellen der großen Harmony-Platte ab Weihnachten im Stall konnte ich nicht feststellen, da die permanente Änderung der Umstände (Wetter, Art des Trainings, Jahreszeit, etc.) eine sinnvolle Beobachtung verhinderten. Inwiefern dadurch die Wirkung der kleinen Plakette, die nur direkt beim Reiten zur Anwendung gekommen ist, weiter unterstützt wurde, kann hier nicht seriös dargelegt werden.
Die Auswirkungen auf die in den umliegenden Boxen untergebrachten Pferde sind leider nicht dokumentiert und zum aktuellen Zeitpunkt von den Eigentümern und Reitern derselben aufgrund der Umstände nicht in Erfahrung zu bringen.
Nicht zu unterschätzen ist sicher auch die Auswirkung auf den Reiter. Es hat in der Zeit, ich die Plakette mitgeführt oder am Pferd angebracht hatte, einfach mehr Freude bereitet, das Pferd zu reiten. Ich war entspannter, optimistischer und besser gelaunt. Ich habe mir mehr Zeit genommen, ihn ausgiebig aufzuwärmen, habe länger mit ihm gearbeitet und ihm vermutlich auch in der Vor- und Nachbereitung an den jeweiligen Tagen mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Eine Abgrenzung zwischen direkter und indirekter Verbesserung ist daher nicht möglich und meiner Ansicht nach auch nicht erforderlich.
Ganz klar gilt hier, dass sich Tier und Mensch gegenseitig positiv beeinflussen und sich die Vorteile dadurch wesentlich deutlicher manifestieren.
Nachdem ich die Anwendung der VE Produkte mit Anfang Februar eingestellt habe, ist der Effekt langsam wieder verflogen. Das Pferd begonnen, sich wieder zunehmend gegen den Reiter zu wehren.
Am 2. März war es dann soweit. Nach einer kleinen Irritation durch ein vorbeigehendes Kind ist Flylight im Dressurviereck unkontrolliert durchgegangen und war nicht mehr zu Bremsen. Über zwei volle Runden im buckelnden Rodeo-Stil konnte ich mich im Sattel halten, danach bin ich unsanft im Sand gelandet. Das nun wieder angekratzte Vertrauen in unser Pferd trifft mich mehr als die Rückenschmerzen und die blauen Flecke, die mir dieser Rückfall in früheres Verhalten eingetragen hat.
Dabei hat sich leider auch das Pferd leicht verletzt und der Hufschmied musste das Eisen, das es sich selbst herunter getreten hat, wieder ordentlich anbringen.
Die Schlussfolgerung aus den letzten Monaten ist simpel und naheliegend:
Durch die positive Beeinflussung von Pferd und Reiter konnte innerhalb der Testphase die
Verletzungsgefahr für Pferd und Reiter deutlich gesenkt werden. Die Zeit, die ich mit und auf dem
Pferd verbringen durfte, konnte ich dadurch mehr genießen. Die Anwendung brachte eine
Verbesserung sowohl der sportlichen Fortschritte als auch des Erholungswertes für Pferd und Reiter.
In den letzten Wochen konnte mit langen Ausritten bei Sonnenschein und viel Geduld wieder ein ähnlicher Zustand wie zur Zeit der VE-Anwendung erreicht werden.
Um ihn über das gesamte Jahr gleichmäßig aufrecht zu erhalten, scheint die Anwendung von VE Produkten sinnvoll. Darüber hinaus ist damit auch ein finanzieller Vorteil verbunden, wenn man sich Tierarzt- bzw. Hufschmiedkosten ersparen kann, ganz abgesehen von einer von Stürzen zerrissenen Reithose.

